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Wer sind wir? 

Wir nennen uns seit vielen Jahren "Madagaskar-Missionsprokura". Damit meinen wir eine Abteilung der Schweizer Missionare von der Hl. Familie, die vor allem mit dem Bistum von Morombe und mit den jungen madagassischen Mitbrüdern eng zusammenarbeitet.
Die Mitarbeitenden sind Roman Zwick Missionsprokurator und Provinzial, als Laienkräfte Adrian Emmenegger, Jolanda Sidler und Monika Troxler. Josef Hobi und Otto Rickenbacher in Teilzeit.


Was wollen wir?

a)  Die Missionsprokura der Schweizer Missionare der Heiligen Familie (MSF) will die junge Kirche in Madagaskar unterstützen. Sie tut dabei nichts anderes, als was der Heilige Paulus tat, als er Gaben sammelte für die kirchliche Urgemeinde in Jerusalem. Wir veranstalten jährlich zwei Sammelaktionen (>Aktionen) vor allem für Madagaskar und versuchen, durch eigene Leistung etwas beizutragen.

b)   Wir wollen aber zudem, dass die junge Kirche Madagaskars etwas tun kann für die "alte Kirche" in Europa. Wir denken da vor allem an kulturellen Austausch. Dabei umfasst "Kultur" in erster Linie den Bereich der Religion. Zwei sehen mehr als einer. Wir können von den Madagassen auch etwas lernen.
In diesem Sinne haben wir ein kleines Madagaskar-Museum eingerichtet  und eine ansehnliche Bilddokumentation (Fotos, Videos, und Audio-Dokumente) angelegt.  Auch eine kleine Bibliothek existiert, die Madagaskar betrifft.
 

Wie weiter?

Liebe Freunde unseres Missionswerkes,

wir gelangen heute mit einem besonderen Anliegen an Sie. 

Seit 1950 bis 1975 ist durchschnittlich jedes Jahr ein Schweizer als Missionar von der Hl. Familie nach Madagaskar abgereist. Das Kollegium Nuolen und das Missionsseminar Werthenstein hatten ihn für den Einsatz auf der ostafrikanischen Insel vorbereitet. Um den Bedürfnissen der Missionsarbeit in einem der ärmsten Gebiete im Südwesten der Insel gerecht zu werden, wurde in der Schweiz ein Stützpunkt, die Missionsprokura, errichtet. Sie bewährte sich als Drehscheibe zwischen einem immer grösser werdenden Gönnerkreis und der im Aufbau befindlichen Mission.

Die Situation heute 

Noch leben zwei Schweizer Mitbrüder unter 40 einheimischen Ordensmitgliedern, die sich nebst der Seelsorge um den Fortbestand der Schulen und zusammen mit Ordensschwestern um die karitativen und sozialen Einrichtungen kümmern. Um ihrem Wirken Nachhaltigkeit zu sichern, ist eine gezielte Ausbildung von Führungs- und Fachkräften gefragt. Sie betrifft die verschiedenen Bereiche der Leitung und Verwaltung, der Lehrtätigkeit, des Gesundheitswesens und der Kommunikation. 

Die Missionsprokura sieht sich von dieser Situation auf zweifache Weise herausgefordert, einerseits von den neuen Bedürfnissen im Entwicklungsland und andererseits durch die Rechenschaft, die sie den Gönnerinnen und Gönnern unseres Missionswerkes schuldet.

Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, bedarf es einer neuen Strategie für die Beschaffung und den Einsatz der Mittel. Vor allem aber braucht es Menschen, die mit Begeisterung und Wohlwollen in den Dialog treten mit Menschen eines anderen Kulturkreises. Zu diesem Zweck wurde an der Generalversammlung unseres Missionsvereins von der Hl. Familie im März 2011 ein „ Förderverein Mission Hl. Familie“ gegründet. Dieser Verein befasst sich mit der Beschaffung und Verwaltung der zweckgebundenen Finanzen und deren Zuteilung an die genehmigten Projekte. 

 

 

 

 

77. Generalversammlung

 Missionsverein (MIV)  2010

 

 

Am 17. März 2010 fand in Werthenstein die Generalversammlung des Missionsvereins statt. Er vertritt mit nun neuen Statuten unsere Missionsinteressen vor der Schweizerischen Öffentlichkeit.

Der Jahresraport des Provinzials und Präsidenten des Vereins erinnerte nochmals an schöne und wichtige Daten des Jahres 2009.
 

 

Jahresbericht des Präsidenten

In seinem Jahresbericht 2009 erwähnt der Präsident Roman Zwick Anlässe und Veränderungen, Aufgaben und spricht den Dank aus. - Hauptereignis des Jahres war das 100-Jahr-Jubiläum der MSF Schweiz, das mit einer dreitägigen Festlichkeit vom 16. - 18. Oktober in Werthenstein abgeschlossen wurde. Der Jubilarenausflug an den Rhein am 5. August kann dank der grossen Beteiligung der Angestellten als MIV-Event angesehen werden. - Unter Veränderungen ist zu erwähnen, dass nach den neuen Vereinsstatuten grundsätzlich der Provinzial der Schweizer MSF das Vereinspräsidium innehat. So ist seit dem 1. Juli 2009 Roman Zwick Präsident.

 

 

   

 

 

Mit dem Jahr 2009 Beginnt die „Zeit nach dem Sendboten". Aber das neue Informationsgefäss „MSF-Info" (Auflage 30’000) ist gut aufgenommen worden. Dieser Wechsel hat keinen Erdrutsch ausgelöst und auf finanzieller Ebene kann man sagen, dass die Missionsspenden ausgeglichen geblieben sind. - An der 76. GV 2009 gab man dem Vorstand zwei Aufgaben: Statutenänderung des Missionsvereins durch eine ausserordentliche GV und weitere Sondierungen bezüglich der Gründung einer kirchlichen Stiftung. Die neuen Statuten wurden an der ausserordentlichen GV vom
17. Juni 2009 einstimmig angenommen und allen Mitgliedern mit der Einladung zur heutigen GV zugestellt. Die Aufgabe bezüglich Stiftung konnte nicht so zügig vorangetrieben werden. Es galt Missverständnisse und Unklarheiten aus dem Weg zu räumen. Darum beauftragte man an der ausserordentlichen GV 09 den Vorstand, dafür zu sorgen, dass die Stiftungsurkunde und das Reglement der Stiftung bis zur heutigen ord. GV ausgearbeitet und den Mitgliedern rechtzeitig zur Verfügung gestellt wird. Am 26. Oktober 09 gab es ein Gespräch mit Dr. Martin Michel im Kollegium Nuolen, an dem viele Aktivmitglieder (allerdings nur MSF) teilnahmen; das brachte wohltuende Klärung zum Thema Stiftung. Dennoch können wir heute noch nicht über eine Stiftung abstimmen, wie Julius Zihlmann unter Traktandum 6 aufzeigen wird. Aber in diesem Vereinsjahr muss die Angelegenheit „Stiftung" vorangetrieben und an einer ausserordentlichen GV im Herbst 2010 entschieden werden. - Abschliessend spricht der Präsident den Dank aus: an Gott, an alle Mitglieder, an alle Angestellten, an den Vereinsvorstand und die Provinzleitung. Dankbar ist er für jeden Hinweis und jede Hilfe in den Vereinsaufgaben. - Mit Applaus nimmt die GV den Jahresbericht des Präsidenten zur Kenntnis und genehmigt ihn. - In diesem Zusammenhang macht der Präsident den Vorschlag, auf der Homepage MSF über die heutige GV, über den Missionsverein und die künftige Stiftung zu orientieren. Bernhard Gischig ist bereit, diese Aufgabe zu übernehmen.

Dem langjährigen Kassier P. Heinz Derendinger wird gedankt und P. Bernhard Gischig neu gewählt.

 

 

 

   

 

   

Die nächste GV ist Mittwoch den 23. März 2011 in Werthenstein

 

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