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mit einem
Blick zurück und nach vorne verfolgen wir Missionare eine Spur der
Hoffnung.
Damals ...
1950 bis
1975 sind zwei Dutzend Schweizer als Missionare von
der
HI. Familie nach
Madagaskar gereist. Um den Bedürfnissen der Missionsarbeit in einem der
ärmsten Gebiete der Insel gerecht zu werden, wurde in Werthenstein die
Missionsprokura errichtet. Sie bewährte sich während 60 Jahren als
Drehscheibe eines wachsenden Gönnerkreises für die Entwicklung im
Missionsgebiet.
Heute ...
leben
gerade noch zwei Schweizer unter 40 madagassischen Ordensmitgliedern, die
sich um den Fortbestand der Schulen und zusammen mit Ordensschwestern um
die karitativen und sozialen Einrichtungen kümmern. Die Bedürfnisse sind
andere geworden: heute geht es um eine gezielte Ausbildung von Führungs- und
Fachkräften für die verschiedenen Bereiche der Leitung und Verwaltung, der
Lehrtätigkeit, des Gesundheitswesens und der Kommunikation.
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Die neue Situation ...
kann unser
Prokurator allein nicht bewältigen. Sie erfordert den Einsatz kompetenter
Fachkräfte in mehrfacher Hinsicht: 1. für die veränderten Bedürfnisse im
Entwicklungsland, 2. für die Rechenschaft den Gönnerinnen und Gönnern
gegenüber und 3. für den partnerschaftlichen Austausch.
Darum ...
bedarf es
einer neuen Strategie für die Beschaffung und den Einsatz der Mittel, um
diesen Herausforderungen gerecht zu werden. Vor allem aber braucht es
Menschen, die mit Begeisterung und Wohlwollen in den Dialog treten mit
Menschen eines anderen Kulturkreises. Dafür wurde an der Generalversammlung
unseres Missionsvereins von der HI. Familie im März 2011 ein «Förderverein
Mission HI. Familie» gegründet. «Der Verein bezweckt die Förderung des kath.
Missionswesens sowie die Beschaffung der notwendigen finanziellen Mittel
zur Unterstützung von bestimmten Personen und Projekten.» Statuten Art.3.

Xaver
Müller |